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Montag, 23. September 2013

Zwei Tücher mehr auf der Liste



Nun sind in den letzten Monaten noch zwei Tücher fertig geworden. (Und ein weiteres gerade auf den Nadeln, welches erst zum Dezember erwartet wird.)

Dies ist der Mystery Thistle (Link zu Ravelry) für meine Schwester. Sie suchte sich das Muster aus und auch die Wolle, die etwas dicker als normale Lace und sogar Sockenwolle ist. Dennoch scheint sie mir für das Tuch gut geeignet zu sein. Eine Qual war allerdings die Farbe Schwarz, für die das Schwesterlein eine Vorliebe hat. Auch hat das Tuch einen 60% Anteil an Polyester, da das Schwesterlein Wolle nicht gut verträgt. Mit dem Tuch scheint sie allerdings gut klarzukommen.

Auf den Photos sind die Tücher jeweils beim Spannen abgelichtet worden.


 Das etwas größere Tuch mit gut 3 Metern Breite ist das Omelet aus der knitty. Es ist aus lila Mohairgarn, welches lange bei meiner Mutter lag und nun verstrickt und gespannt wieder zu meiner Mutter kam. Das Muster suchte sie sich nicht aus, allerdings gefiel es ihr nach Fertigstellung und sie bekam es zu ihrem Geburtstag im Mai geschenkt.


Herbstliches Care-Paket

Ich hatte in diesem Jahr nicht viel Zeit. Wenn ich etwas gestrickt habe, so waren dies Tücher. Seit letztem Jahr tobe ich mich damit aus und die Wolle, die ich verwende wird immer dünner - doch dazu bald mehr.

Um jedoch einem neuen Menschen in meinem Leben eine kleine Freude zu machen und ihn auf den Herbst (und den bald kommenden Winter) einzustimmen, habe ich mich aufgemacht, ihm ein kleines Paket zu erstellen.
Die liebste Farbe des Herren ist Lila, daher folgend als Herr Lila bezeichnet. Dazu fanden sich in meinem Vorrat zwei in Frage kommenden Knäule - und beide wurden verarbeitet!

Beide ließen sich sehr schön stricken und beide machten mir sehr viel Freude. Immerhin wurde alles mit Liebe gemacht - wie immer eben. Ohne "Liebe" sollte man gar nicht erst zur Nadel greifen.

Das erste Paar Socken wurde ohne Muster gestrickt und ist ein solides Männersockenpaar in Größe 42/43 aus einer H&W Sockenwolle Comfort Color, die ich mal irgendwo mitnahm. Glücklicherweise - denn meine Farben sind das nicht.

 Die zweiten waren Wunschsocken, das Muster suchte sich der Herr selbst aus, die Wolle ich und so wurde dieses zweifarbige Paar gestrickt: Das Muster ist das Broken Seed Stitch (Link zu Ravelry), das zweifarbig sehr gut zur Geltung kommt. Beide Garne hatten einen leichten Farbvrlauf, das eine Flieder zu Lila und das andere Grau zu Schwarz und haben sich hervorragend ergänzt.

Auch das Päckchen wurde von mir liebevoll gestaltet und so angeordnet, daß es ein Erlebnis ist, dieses auszupacken und zu entdecken. Die Photos hier zeigen es leider in einem etwas unfertigen Zustand.
 
Das ganze Päckchen wurde zuerst mit Buchseiten eines alten Buches beklebt und dann durch meine kleinen Figürchen, mit denen ich auch erfolgreich Postkarten gestalte, dekoriert. Eine der Postkarten sieht man auf dem folgenden Bild. Ins Päckchen kamen außer den Socken noch etwas Schokolade und andere Kleinigkeiten, die den Herbst netter erscheinen lassen.


Hier noch Photos der einzelnen Seiten des Päckchens:



 


 "Fixiert" wurde das Ganze durch eine durchsichtige Klebefolie, der Adressenaufkleber kam darunter und war so unverwischbar und nicht entfernbar. Die Postaufkleber können allerdings gut darauf haften.

Was man beim Versenden solcher Päckchen bedenken sollte, ist jedoch das Vertrauen zu Mitarbeitern der Post. Sehr oft kamen solche Päckchen problemlos bei den Empfängern an, dieses jedoch ist leider verloren gegangen.
In meiner Vorstellung futtert ein Postmitarbeiter genüßlich die Schokolade, kramt in dem kleinen Schatz, der nur für Versender und Empfänger wirklichen Wert hat und wärmt sich die Füße mit den selbstgestrickten Socken... :S Das ist nicht zufriedenstellend und dafür macht man sich die Arbeit in der Regel nicht.

Liebe Post, bisher hattest du mich noch nie enttäuscht, warum denn jetzt plötzlich? Ich sagte dem Mitarbeiter doch noch, daß sich der Diebstahl nicht lohnt...

PS: Auch mit Geschenkpapier lassen sich Päckchen nett dekorieren.

Tipp: Wenn man auf die Laschen von Innen etwas malt/ schreibt gibt es eine zusätzliche kleine Überraschung beim Öffnen. Auch ein Spritzer (nicht viel!) Parfüms kommt bei den meisten Empfängern gut an! Und natürlich kann man das jedem Anlaß anpassen.
Als Grundkarton eignen sich übrigens alte Verpackungen von Geräten oder sogar Schuhkartons - so spart man sich den Kauf eines Postpäckchens.

Citavi 3 - Installation auf einem 64bit Ubuntu

Da ich auch wissenschaftlich arbeite, mal selten, so nebenbei, habe ich mir vor Kurzem auch endlich die Installation von Citavi 3 (einem Literaturverwaltungsprogramm, bei aktuelleren Versionen funktioniert dies wohl nicht) erlaubt. Die erwies sich jedoch nicht wo einfach, wie geglaubt. Mit viel Freude verwende ich nämlich seit etwa 8 Jahren schon nur noch Linux (Ubuntu... derzeit Xubuntu) und bin damit mehr als glücklich.

Für eine einfache Verwaltung von Literatur finde ich auch Jabref (das gibt es in den Quellen) sehr nützlich - und einen Vorteil gegenüber Citavi hat es: Man kann .pdf-Dateien mit den Einträgen verbinden. Allerdings ist es viel einfacher aufgebaut als Citavi.) Viele Projekte an den Universitäten laufen jedoch über oder mit Citavi und um den Austausch zu pflegen, ordnete ich mich unter.

Wie es aussieht, läuft Citavi nicht auf einem 64bit System. Yay! Da wurde mir jedoch kurzerhand geholfen und die schöne Lösung wollte ich teilen.

Man muß sich hierbei jedoch bewußt sein, daß Citavi nur über Wine läuft und man daher dieses zuerst installieren muß. Dies geht ganz einfach aus den Quellen. Danach legt man ein win32 Verzeichnis an und täuscht die nachfolgend installierten Programme über das 64bit-System. Anschließend braucht man ein paar Ergänzungen, die man mit winetricks installiert. Dies sind die Grundlagen für ein funktionierendes Citavi.

Hier die Befehle:
- sudo apt-get install wine
- export WINEARCH=win32 WINEPREFIX=~/.wine

- winetricks dotnet20sp2 gdiplus ie7 mdac28 jet40

Gänzlich ohne ein Win-System kommt man dabei aber nicht aus. Eine "Installation" von CitaviSetup.exe funktionierte unter Ubuntu nicht. Allerdings kann man den Citavi Ordner nach einer Installation auf einem Windows System kopieren und sich z.B. in das /home Verzeichnis legen. Dort muß man in Citavi 3/bin die Citavi.exe finden und diese mit wine starten - was nun problemlos funktionieren sollte. Dazu kann man sich aber auch einen Starter z.B. im Panel anlegen, sodaß man die Citavi.exe nicht jedesmal suchen muß.


Da ich selbst kein Windows zur Verfügung hatte, installierte sich ein Freund Citavi und lieh mir den Ordner aus. Die Lizenzen für Citavi bekommt man normalerweise an den Unis, sofern man Verbindungen zu diesen hat.

Viel Erfolg mit eurer Installation!